Tipps und Infos zur Rentenversicherung

Heute ist es nahezu unbestritten, dass man im Alter nicht mehr ausschließlich mit der gesetzlichen Rente auskommen kann, sondern dass man darüber hinaus auch noch privat vorsorgen muss. Bestenfalls besteht die spätere Rente aus drei verschiedenen Systemen, nämlich aus der gesetzlichen Rente, einer Betriebsrente und aus einer privaten Rente. Ein sehr beliebtes und auch sinnvolles Finanzprodukt, welches man zum Aufbau einer privaten Rente nutzen kann, ist die private Rentenversicherung. Diese wird von vielen Versicherungsgesellschaften angeboten und dient vor allem der finanziellen Vorsorge für das zukünftige Rentenalter. Diese Art von Sparvertrag, was die Versicherung letztendlich ist, bietet einige Vorteile gegenüber anderen Produkten, aber natürlich sind auch Nachteile zu beachten. Daher ist es stets sinnvoll, wenn man sich Informationen besorgt und auch Ratschläge zur Rentenversicherung von Verbrauchern annimmt, die sich umfassend mit dem Thema beschäftigt haben und/oder bereits eigene Erfahrungen mit dem Versicherungsprodukt gemacht haben.

Sicherheit und Rendite

Die private Rentenversicherung gilt vor allem als sehr sicheres Produkt. Der Versicherte und Sparer erhält nicht nur die Garantie, dass er später ab Fälligkeit des Vertrages zumindest seine eingezahlten Beiträge in Form der Leibrentenzahlung zurück erhält, sondern es wird auch ein bestimmter Mindestzinssatz garantiert. Darüber hinaus besteht die Rendite zu einem großen Teil aus den Überschussanteilen, welche der Versicherer dem Versicherten gutschreibt. Auf diese Überschussbeteiligung gibt es von der Höhe her jedoch keinen rechtlichen Anspruch. Die durchschnittliche Rendite liegt bei der klassischen Variante der Rentenversicherung bei etwa vier bis sechs Prozent, während bei der fondsgebundenen Rentenversicherung durchaus sieben bis acht Prozent üblich sind.

Die Riester-Zulagen mit einbinden

Ein Vorteil der privaten Rentenversicherung besteht unter anderem auch in der Riesterfähigkeit dieses Vorsorgeproduktes. Aufgrund der Kapitalgarantie und der späteren Leibrentenzahlung dürfen die Zulagen, die man im Zuge der Riester Rente bekommen kann, in die private Rentenversicherung fließen. Allerdings bindet man sich dadurch auch bis mindestens zum 60. Lebensjahr an diesen Vertrag, denn sollte man die Versicherung vorher auflösen, muss man alle erhaltenen Zulagen wieder zurück zahlen. Da man als vierköpfige Familie bis zu 908 Euro an Riester-Zulagen erhalten kann, ist es auf alle Fälle sinnvoll, sich diese Zulagen nicht entgehen zu lassen, denn immerhin entspricht das einer monatlichen Sparrate von etwa 80 Euro, die man faktisch geschenkt bekommt.

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